Oktober 23, 2019

Hackathon in Berlin mit IOTA und IOTAshops.com

Hackathon in Berlin mit IOTA und IOTAshops.com

Felix von IOTAshops.com hat einen kleinen Erfahrungsbericht von der Diffusion 2019 zusammengefasst, einem Blockchain Hackathon in Berlin. Viel Spaß beim Lesen!

Die Diffusion 2019 war ein voller Erfolg.

Am 19. und 20. Oktober trafen rund 850 Entwickler und DLT Begeisterte im Rahmen der #Diffusion2019 aufeinander.

Organisiert wurde das Event von Outlier Ventures in Berlin.

Ein Hackathon bei dem es darum ging, innerhalb von zwei Tagen einen vorzeigbaren Code zu schreiben.

Hierzu gab es eine große Auswahl an DLT Protokollen - Ethereum, Fetch.IO, Ocean Protokoll und viele kleinere noch recht unbekannte.

Und natürlich war auch IOTA vertreten.

IOTA war mit einigen Mitgliedern der IOTA Foundation anwesend und übernahm die Mentorenrolle für Leute, die etwas mit der IOTA Tangle Technologie verwirklichen wollten.

Zudem stellte die Foundation ein Preisgeld.

Holger Koether, Philipp Blum und Antonio Nardella standen den Teams Rede und Antwort und wirkten unterstützend, falls es mal zu Fragen kam.

Holger, Antonio und Philipp von der IOTA Foundation.

Eine faszinierende Tatsache war, dass alle gut miteinander ausgekommen sind.

Es gab keinen Konkurrenzkampf unter den einzelnen Protokollen.

Im Gegenteil.

Man tauschte sich aus, informierte sich und lernte Sachen über andere Protokolle und Projekte kennen, die einem vorher nicht bekannt waren.

Zusammen statt gegeneinander - ein wunderbarer Spirit!

Auch dass einige Teams nicht nur auf ein Protokoll gesetzt haben, sondern gleich mehrere eingesetzt haben hat gezeigt, dass es im DLT Bereich keinen Sinn macht sich zu bekämpfen.

Man sollte lieber Energien und Wissen bündeln - langfristig der vermutlich beste Weg diese junge Technologie voranzutreiben.

Aber nun erstmal zum Ablauf:

Tag 1 bei der Diffusion

Am 19.10. traf ich gegen 9 Uhr in der Location ein.

Es waren schon viele Leute anwesend.

Ich verschaffte mir einen kleinen Überblick über die Location und holte mir zum wach werden einen Kaffee.

Im Cafe der Factory Berlin traf ich dann auch schon auf Antonio und Philipp von der IOTA Foundation.

Wir tauschten uns aus und kurz darauf fand auch schon im Hauptsaal im Erdgeschoss die Willkommensansprache von Jamie Burke statt.

Er und sein Team hießen uns alle herzlich willkommen.

Der Ablauf und weitere Details zur Diffusion wurden besprochen.

Im Anschluss fanden sich langsam die einzelnen Teams zusammen.

In entspannter Atmosphäre ging es dann los - das Hacken begann.

Gegen 12 Uhr war es erstmal Zeit für eine Verstärkung.

Die Köche zauberten ein Buffet auf die Tische, das sich sehen lassen konnte.

Gestärkt ging es für die Entwickler zurück an ihre Projekte.

Für die "Nicht-Hacker" gab es aber auch genug zu erleben.

In Talks, die in verschiedenen Bereichen der Location vorgetragen wurden, konnte sich jeder das für ihn interessanteste Thema heraussuchen.

Um 14 Uhr war IOTA dran.

Holger und Philipp gaben dem Publikum einen Einblick in IOTA und das dahinter liegende Protokoll.

Ebenso wurde auf den IOTA Ecosystem Development Fund eingegangen und im Anschluss konnte das Publikum Fragen stellen, zu denen Holger und Philipp Stellung bezogen.

Immer wieder traf man auch auf Mitglieder aus der IOTA Community.

Einer der Gründe, warum ich solche Events liebe.

Man trifft die Menschen im realen Leben und kann sich austauschen, trinkt einen Cafe und tingelt gemeinsam über das Event.

Während die Entwickler mit "Hacken" beschäftigt waren, machte ich das, was man auf solchen Events meistens macht - Networking.

Ich lernte eine Menge neuer, netter Leute kennen.

Ein bisschen Werbung für IOTAshops, die IOTA Zertifikate und die Academy und IOTA an sich durfte natürlich auch nicht fehlen.

Gegen 19 Uhr war es dann wieder Zeit für - genau - Essen.

Gemeinsam mit Mitgliedern der IF und Leuten aus der Community saßen wir in entspannter Atmosphäre, aßen und tauschten uns aus.

Tag 2 auf der Diffusion

Als ich am zweiten Tag gegen 11 Uhr in der Factory ankam, war schon reges Treiben im Gange.

Ich verschaffte mir einen Überblick über die Talks des Tages und begab mich auf die Suche nach den IOTA-Leuten.

Die Atmosphäre war eine andere als am Tag zuvor.

Alle waren deutlich fokussierter.

Innovation und Inspiration lag in der Luft.

Ich schaute mir diverse Teams an und informierte mich über ihre Fortschritte.

Auch am heutigen Tag sorgte Outlier Ventures für das Wohl seiner Gäste.

Nach dem vorzüglichen Mittagessen begann langsam das Pitching der Projekte / Teams.

Die IOTA Jury hatte ihren Platz im 1. OG.

Um 15 Uhr traf der erste Anwärter für einen der begehrten Preise ein: KawAPI.

Ein Tool das die Monetarisierung von Daten unterschiedlichster Art ermöglicht.

Paul Kohlhaas stellte das Projekt vor und der Jury die Vision und die technologischen Hintergründe vor.

Der nächste Pitch kam vom Team "Pepito".

Ein Tool das das Pfandsystem revolutionieren sollte.

Statt Pfand in Form von Bargeld zu bekommen, soll dies künftig über Kryptowährungen laufen.

Der dritte Pitch kam vom Team "Les Semis-Croustillants".

Es gab aber auch weitere Teams, die IOTA in ihre Showcases implementiert hatten.

So u.a. T-Labs, die aber nicht bei IOTA pitchten, sondern bei einer anderen Jury.

Nach den Pitches war noch etwas Zeit sich zu erholen, bevor es gegen 19 Uhr mit der langersehnten Preisverleihung losging.

Der Saal füllte sich und große Spannung lag in der Luft.

Gleich würden wir erfahren, wer die Siegerprämie sein Eigen nennen darf.

Jamie und sein Co-Founder begrüßten das gespannte Publikum und rekapitulierten kurz noch die Ereignisse des Wochenendes.

Und dann ging es auch schon los.

Zunächst wurden die Preise in den Hauptkategorien vergeben.

Im Anschluss waren die einzelnen Protokoll-Preise dran und - IOTA.

Holger Koether kam auf die Bühne, um den Preis zu übergeben.

Jamie Burke verkündete den Gewinner - KawAPI - das erste Projekt, das sich am Mittag zuvor bei der Jury vorgestellt hat.

Sichtlich glücklich kam Paul auf die Bühne und nahm den Preis in Empfang.

Im Anschluss an die Preisverleihung gab es noch ein Dinner.

Die Aufregung und Spannung wich einer entspannten und lockeren Atmosphäre.

Gemeinsam mit Mitgliedern der IOTA Foundation, einigen Community Mitgliedern und dem Gewinner saßen wir noch eine Weile zusammen und genossen den Abend.

Gegen 21 Uhr ging das Event langsam zu Ende.

Fazit

Dieses Event hat gezeigt, dass es anders als der Kryptomarkt es uns denken lässt, doch möglich ist gemeinsam an einer Vision zu arbeiten.

Unfairer Konkurrenzkampf unter den einzelnen Protokollen bringt einen technologisch nicht weiter.

Gemeinsam erreicht man deutlich mehr.

Das Event hat auch mal wieder bewiesen, wie viele helle Köpfe sich in der Community befinden, die mit Ideen und Visionen den gesamten Kryptospace bereichern.

Ein großes Lob geht an alle Beteiligten des Events.

Jamie Burke und Outlier Ventures für das Veranstalten des Events, seinem Team und Factory Berlin für den reibungslosen Ablauf - und ein besonders großes Dankeschön geht an Charlotte Kapoor, die mich und das IOTA Team seit der ersten Kontaktaufnahme bis zum Schluss in jedem erdenklichen Bereich super unterstützt hat und zwei Tage lang vor Ort dafür gesorgt hat, dass alles rund läuft.

Auch möchte ich mich bedanken, dass IOTAshops.com die Möglichkeit hatte das Event offiziell zu supporten und die IOTA Community zu vertreten - Vielen Dank!

Autor: Felix Reichard / Founder von IOTAshops.com und Blogger bei finanzielleFreiheit.eu

Video des Livestreams

Beginnt bei dem Talk von Holger Koether, bei 4:40:12.