August 6, 2019

IOTA Insights - Teil 2 - Smart Cities

IOTA Insights - Teil 2 - Smart Cities

Am 30. Juli 2019 fand das erste IOTA Insights auf Youtube statt. Das Insight gibt uns Einblicke in die verschiedensten Bereiche des IOTA Ecosystem. Experten aus der IOTA Foundation teilen Neuigkeiten und Hintergrundinformationen und man hat die Möglichkeit Fragen zu stellen, die am Ende beantworten werden.

Wir haben das Ganze für euch zusammengefasst und übersetzt. Das erste Insight besteht aus 5 Teilen:

Dies ist dar zweite Teil unseren fünfteiligen Reihe, in dem Mathew euch einiges über smarte Städte erzählt. Viel Spaß!

Wer ist Mathew Yarger?

Mathew ist ein Experte für Cybersicherheit, DoD Certified Forensic Examiner (https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Department_of_Defense), zertifizierter ethischer Hacker und erfahrener Projektmanager bei skalierten nationalen und internationalen Projekten. Vor seiner Zeit in der IOTA Foundation war Mathew auch ein angesehener US Army Combat Veteran mit 8-jähriger Dienstzeit und einem Irak-Einsatz, bei dem er als Operational Intelligence Manager und Radio Frequency Analyst in anspruchsvollen technischen Akquisitionsoperationen tätig war. In seinen vielen Militärjahren diente er auch für verschiedene Verteidigungsministerien, während er als Cyber Security Analyst und Cyber Operations Planner bei den Cyber Command and Intelligence Commands der Vereinigten Staaten arbeitete. Aufgabengebiet: Bereitstellung von Fachwissen zu den Themen Kryptographie, Cybersicherheit, Forensik und Netzwerkarchitektur mit mehreren Offensiv- und Defensivübungen auf internationaler Ebene, einschließlich Cyber Flag.

Heute ist Mathew der “Head of Smart Cities” in der IOTA Foundation und kümmert sich eben um “Intelligente Städte” mit Hilfe der IOTA Technologien.

Insight 2: Smart Cities

Den Begriff der “Smart City” hat bestimmt jeder von euch schon einmal gehört. Das Problem ist nur, dass sich jeder etwas anderes unter diesem Begriff vorstellt. Um es verständlicher zu machen, definiert Methew den Begriff in Zusammenhang mit IOTA wie folgt:

Smart Cities sollen Aufsichtsbehörden dazu befähigen, Entscheidungen zu treffen, die sich vorteilhaft auf die Bürger auswirken.

Es gibt verschiedene Sparten im Bereich der Smart City, dazu gehören Mobilität, Energie, E-Health und Digitale Identität in denen die IOTA Technologien ihre Anwendung findet. Gerade im Bereich der digitalen Identität wurden im letzen Jahr gezielt Forschungen zur “Bürger ID” betrieben.

Mathew und einige andere aus der IOTA Foundation sprechen immer öfter mit verschiedenen staatlichen Aufsichtsbehörden auf Internationaler, Bundes und auch auf Lokaler Ebene in verschiedensten Bereichen. Diese suchen gezielt nach Unternehmen, denen sie vertrauen können, damit eine solche Technologie zur Infrastrukturbildung eingesetzt werden kann. Und hier punktet die IOTA Foundation, da sie auf Open-Source setzt, nicht gewinnorientiert ist und sehr viele Entscheidungen und Entwicklungsprozesse transparent an die Öffentlichkeit bringt. Zum Beispiel diskutieren die Entwickler der verschiedenen Projekte ihre Ideen und Fortschritte öffentlich in den zugehörigen Discord Kanälen und Forscher stellen ihre Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in Blaupausen und Artikeln zur Diskussion bereit.

Die IOTA Foundation möchte dieses Ökosystem aus vielen Beteiligten mit dem Grundgedanken der Smart City vorantreiben, was eine Adoption für IOTA beutetet und natürlich viele Vorteile für die Städte und Bewohner bringt - Eine Win-Win-Win Situation also. Das kommt sehr gut an bei den Entscheidungsträgern solcher Smart City Projekte.

Das kann man auch an den ersten Partnerschaften sehen, die eng mit der IOTA Foundation arbeiten, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Zum einen hätten wir da die Stadt Austin, welche sich stark auf den Bereich der Mobilität konzentriert. Austin wächst täglich um etwa 250 Einwohner, und dies wird sich auch voraussichtlich in der nächsten Zeit nicht ändern. Methew ist grade in Austin und bringt dort die Vision der IOTA Smart City voran.

Ein anderes Beispiel ist die Stadt Taipeh in Taiwan. Hier konzentriert man sich auf den Bereich der Digitalen Identität und somit der Bürger-ID. Das Unternehmen BiiLabs ist dort neben der Stadt auch ein wichtiger Partner, was die Forschung und Prototypen Implementierung extrem beschleunigt.

Des Weiteren werden noch zwei andere Kooperationsstädte genannt:

  • Limerick
  • Trondheim

Die Ultimative Vision ist aus einem Buch von Jeremy Rifkin, “Zero Marginal Cost Society”, also einer Gesellschaft ohne Grenzkosten. Er schreibt darüber, dass man gemeinsam ein “Rückrat” (=”Backbone”) aufbauen kann, welches eine City wirklich “Smart” werden lässt. Dieses Rückrat besteht aus drei verschiedenen Teilen, einem Kommunikationsnetz, einer Infrastruktur für Energy und Mobilität.

Da diese Vision wirklich nur durch Kollaboration erreicht werden kann, soll man sich, wenn man in diesen Bereichen bereits arbeitet oder ein Unternehmen aufbauen will, unbedingt mit der IOTA Foundation in Verbindung setzen. Die IOTA Foundation hat Gelder gesammelt, um solch ein Ökosystem an Projekten zu unterstützen, der Ecosystem Development Fund (EDF). Der EDF ist aktuell bei 19.22 TI (knapp 5 Millionen Euro, bei €0.25 pro MI), und wurde von der IOTA Community vor einiger Zeit gesammelt um das Ecosystem zu unterstützen und voranzubringen.


Zum Abschluss

Methew schreibt hier auf Twitter, das man ihm auch gerne dort Fragen stellen kann.

Fragen auf Twitter an @Mat_Yarger

IOTA Smart City Projekte in Deutschland

Kai hat mal nachgefragt, ob es Pläne mit den Ständen in Deutschland gibt. Es bleibt spannend - sie sind bereits mit einigen im Gespräch. Wir werden euch Informieren, sobald wir mehr wissen!


Quelle: Youtube

Im nächsten Teil werden wir euch den Beitrag von Richard Soley über Standardisierung vorstellen.  Hier gibts einige sehr coole Informationen!