August 5, 2019

Was kommt als nächstes für Trinity?

Was kommt als nächstes für Trinity?

Es ist ein schönes Gefühl, ein Update über den Fortschritt von dem Trinity Wallet schreiben zu können, die jetzt im App Store erhältlich und auf 1.0.0 veröffentlicht ist. Viele Stunden Arbeit stecken in diesem Projekt und es hat zu einer App geführt, die sowohl in der IOTA- als auch in der erweiterten Cryptocurrency-Community sehr gut ankommt.

Die Arbeit hört jetzt jedoch nicht plötzlich auf, wo wir eine vollständige, stabile Version für Trinity V1 haben. Wir können uns nun auf die zweite Iteration von Trinity konzentrieren und freuen: Eine neue Version, die viel umfassender ist, als nur eine einfache Kryptowährungs-Wallet.

Fortsetzung der Wartung von Trinity V1

Zehntausende von Menschen verwenden bereits Trinity 1.0.0 und daher ist die Wartung äußerst wichtig. Das Team wird weiterhin einen Großteil seiner wöchentlichen Arbeit darauf verwenden, ausstehende Fehlerkorrekturen, Absturzberichte und geringfügige Funktionsanpassungen effizient zu beheben.

Es gibt eine Handvoll herausragender Funktionen, die wir noch in V1 aufnehmen möchten, aber wir werden bald einen Zeitpunkt für Funktionen festlegen, ab dem dann alle neuen Funktionen für V2 entwickelt werden müssen. Wir möchten eine schnellere Bearbeitungszeit für die Veröffentlichung dieser zweiten Iteration haben, und daher wird bald (fast) die volle Aufmerksamkeit des Teams erforderlich sein.

Einige der verbleibenden neuen Funktionen für V1 sind:

Ledger Nano X Bluetooth-Unterstützung: Der Ledger Nano X ist seit einigen Monaten verfügbar. Obwohl es auf dem Trinity-Desktop über USB unterstützt wird, müssen wir noch Bluetooth-Unterstützung hinzufügen. Mit diesem Zusatz können Benutzer von Trinity Mobile ihr Geld auch mit einem Ledger Nano X sichern.

Trinity Desktop-Entwicklungsmodus: Dies vereinfacht die Verwendung des Wallets mit devnets / private-Tangles.

Tool zur Wiederherstellung ausgegebener Adressen: Früher, als Benutzer noch mit der ursprünglichen IOTA-Wallet (vor Trinity) zu kämpfen hatten, wurden beim Senden von Transaktionen nur wenige Überprüfungen des Status der Adressausgaben (address-reuse) durchgeführt. Es überrascht daher nicht, dass viele Benutzer Gelder auf bereits verwendeten Adressen erhalten haben.

Mit Trinity V1 ist es nahezu unmöglich, in eine Situation zu geraten, in der das Geld auf einer verbrauchten Adresse ankommt. Einige Benutzer senden Token jedoch möglicherweise mit einer anderen Software, die nicht dieselben Prüfungen durchführt. Daher ist es notwendig, ein Mittel zur Rettung von Token bereitzustellen, die versehentlich auf einer verbrauchten Adresse angekommen sind. Bisher mussten Benutzer das CLI-Wallet verwenden, um ihr Geld wiederzugewinnen. Wir erkennen hier die wesentlichen UX-Probleme.

Dies ist kein einfacher Vorgang, da man nach dem Senden von einer IOTA-Adresse 50% des privaten Schlüssels dieser Adresse preisgibt. Wir müssen einen Prozess verwenden, der als "Bundle Hash Mining" bezeichnet wird, um ein geeignetes Bundle zu erstellen, das so wenig zusätzliche private Schlüsselfragmente wie möglich enthält.

Dies ist der letzte Teil des Adresswiederverwendungs-Puzzles für Trinity V1 und wir wissen, dass einige Benutzer geduldig auf diese Funktion gewartet haben.

Wir arbeiten hart daran, bald ein Update für diese Funktionen bereitzustellen.

Wir freuen uns auf Trinity V2

Die Arbeiten zur Gestaltung und Planung von Trinity V2 haben bereits begonnen. Wir werden die Details für einen zukünftigen Beitrag speichern.

Aber hier ist ein grundlegender Überblick darüber, wie diese neue Version aussehen könnte ...

„Wir planen ein hochmodulares System, das auf einem Core-Account-Modul aufbaut (eine zukünftige Iteration des bereits in den Clientbibliotheken verfügbaren Systems). Das Modul stellt eine zugriffsgesteuerte API für Plug-Ins von Drittanbietern bereit, um auf Kernfunktionen wie Übertragungsinitiierung, Adressgenerierung, in den Chat integrierte Befehle usw. zuzugreifen. Dies eröffnet Trinity Entwicklern die Möglichkeit, ihre eigenen Module zu implementieren, die direkt mit Benutzerkonten verbunden sind. Auf einer einfachen Ebene ermöglicht das Dinge, wie die Austauschintegration, aber auch die Möglichkeit vieler aufregender zukünftiger Anwendungsfälle. “

Wir überlassen es der Community, über diese Möglichkeiten nachzudenken.

Wir möchten auch die Community so weit wie möglich in diesen Prozess einbeziehen. Wir möchten wissen, welche vorgeschlagenen Funktionen den Anforderungen am besten entsprechen. Wir bitten euch, daher einen Blick auf die Github-Themen zu werfen, die als Feature-Anfrage gekennzeichnet sind, und die, die euch am besten gefallen, zu bewerten (mit einem Daumen nach oben!).

Falls ihr noch eine gute Idee zu einer Funktion habt, die nicht aufgeführt ist, kann sie einfach als neues Github Issue angelegt werden!


Quelle: https://blog.iota.org/the-next-steps-for-trinity-f9af3fc64736